Category: PC

Halo: Combat Evolved und Game Movie

Anfang diesen Jahres gelangen die ersten Bilder des Grafikwunders Halo an die Öffentlichkeit und erstaunten das Publikum. Die Screenshots zeigten eine Grafikpracht, die alles bisher dagewesene in den Schatten stellte. Erste Kritiker vermuteten sofort Westwood-ähnliche Strategien. Als aber vor einigen Monaten die ersten bewegten Bilder des Spieles im Netz auftauchten, wurden auch die Stimmen der Kritiker leise. Kurz gesagt: Halo sieht genial aus. Der Schreck kam bald und saß tief. Mitte des Jahres kaufte Microsoft den Entwickler Bungie auf und lies verlauten, Halo würde exklusiv für die X-Box entwickelt.

Diese Mitteilung löste einen Sturm der Entrüstung in der Online-Community aus, so dass sich Microsoft genötigt sah, in eine weitere Pressemitteilung zu veröffentlichen, die besagte, dass es eine PC Version geben wird. Der Haken: Die PC Version wird erst nach dem Release der X-Box erscheinen. Jetzt kann man nur über den neuen Releasetermin spekulieren, da die X-Box wohl erst Mitte bis Ende nächsten Jahres in den Läden stehen wird.

Halo – Game Movie Full HD

Halo ist ein 3D Actionspiel, das wohl vor allem durch die Grafik besticht. Der Detailreichtum lässt selbst Black & White alt aussehen. Noch nie ist eine solche Welt in einem Computerspiel gezeigt worden. Ein besonders interessantes Feature der Grafikengine ist die “Persistent World”. Wie die Entwickler verlauten ließen, wird jedes Objekt in der Halo-Welt so bleiben, wie es war, als sie der Spieler verliess. Das gilt sowohl für Fahrzeugwracks, als auch für jede (!) einzelne Patronenhülse. Sollten Sie also mal vom “Beelzebub” gepackt werden und in voller Zerstörungswut durch die Welt rasen, werden sie die Auswirkung ihrer (Schand)Taten auch noch nach Tagen bewundern können.

In Halo werden zwei Parteien – die Menschen , und eine “Covenant” genannte Alienrasse – aufeinander losgelassen. Der Konflikt spielt sich auf einer künstlichen Welt, welche die Form eines Ringes (der Halo) hat, ab. Dabei sind die Menschen in die Rolle der unterlegenen Guerilla Krieger gezwungen, da sie schiffbrüchig auf dem Halo gestrandet sind.

Gespielt wird in der Tomb Raider Perspektive. Allerdings, so die Entwickler, soll es trotzdem kein Autoaiming geben. Man kann sich das Zielsystem wohl als einen Abkömmling von Outcast (Appeal Software) vorstellen.

combat-evolved-haloDie Missionen sollen völlig unlinear sein. Die Entwickler wollen dem Spieler so viele Freiheiten wie möglich geben. Der Spieler wird wohl größtenteils allein unterwegs sein, allerdings sollen sich auch zeitweise ein paar Mitstreiter hinzugesellen. Bungie hat hier eine sehr ausgereifte KI versprochen. Weiterhin soll jedes Fahrzeug voll benutzbar sein und von mehreren Leuten bemannt werden können. Auf menschlicher Seite wird in Sachen Fahrzeuge auf konventionelle Mittel, wie Panzer und Jeeps, zurückgegriffen. Die Covenant setzen eher auf Gleiter und Flugzeuge.

Das dieses Spiel förmlich nach einem ausgereiften Multiplayermodus schreit, ist auch den Entwicklern bei Bungie bekannt und man wird sich wohl noch so einige Gedanken darüber machen. Fest steht bereits, dass es sowohl Deathmatch als auch Coop für bis zu 32 Spieler geben wird. Weiterhin denkt man über ein Weltranglistensystem, ähnlich dem Battlenet, nach.

Über Hardwareanforderungen darf übrigens auch schon spekuliert werden. Nachdem Nvidia auf der Macworld seine Grafikkarten mit einer Testversion von Halo demonstriert hat, haben ein paar findige Fans herausgefunden, auf welchen Rechnern das Spiel schon gelaufen ist. Auf der Macworld war es wohl ein G400.

Fazit: Halo könnte die Spielewelt revolutionieren. In grafischer Hinsicht ist dies schon fast sicher. Was daraus letztlich wird, kann nur die Zeit zeigen.

 

Wie viel kostet ein guter PC?

Wie viel kostet ein guter Pc? Die Frage ist nicht leicht zu beantworten, weil es darauf ankommt, welche Anforderungen an die Hardware gestellt werden. Ein guter Gamer-PC ist deutlich teurer, als ein herkömmlicher Office-Rechner. Außerdem spielt auch das installierte Betriebssystem beim Preis eine wesentliche Rolle. Immer mehr PCs sind mit Linux ausgestattet. Deshalb sind sie auch günstiger als Windows PCs.

Folgende Hardwareanforderungen bestimmen den Preis:

– Grafikkarte
– Soundkarte
– eingebaute Arbeitsspeicher
– Größe der Festplatte

Ein PC, auf dem Multimedia-Anwendungen flüssig laufen sollen, braucht eine deutlich bessere Grafikkarte und mit dem Arbeitsspeicher sollte man auch nicht geizig sein. Das sind jedoch die meisten Faktoren, die einen PC verteuern.

Für einen Office-PC sollte man mindestens 400,- Euro einkalkulieren. Nach oben hin sind natürlich keine Grenzen gesetzt. Halbweg vernünftige Gamer-PCs beginnen bei rund 550,- Euro. Auch hier ist noch ein großer Spielraum nach oben.

Wer sich mit der Hardware auskennt oder einen Technik-Freak kennt, der steht sich mit einem Selbstbau-PC am Besten. Der Preis ist zwar deutlich teurer als einer aus dem Multimedia-Handel, dafür sind aber in ihm auch die Teile verbaut, die der Käufer haben will. Nicht immer passt bei einem PC “von der Stange” die Hardware zusammen. Wenn der PC nach den eigenen Wünschen zusammengebaut wurde, dann kann man sicher sein, dass alles drin ist, was auch gewünscht und benötigt wird.

Medion und Co

Die Supermärkte bringen regelmäßig dien neuesten PCs auf den Markt. Sie sind günstig, haben einen guten Service und überzeugen mit ihrer Hardware. Es spricht also nichts gegen den Kauf eines solchen Angebotes. Interessant sind oftmals auch die Angebote der PC-Hersteller, wie das zum Beispiel bei Dell der Fall ist. Der Kunde kann sich auf der Homepage der Firma seinen PC selbst zusammenstellen. So bekommt er einen Marken-PC mitunter zum Schnäppchenpreis, wenn gerade mal wieder Angebotswochen sind.

Fazit

Ein PC muss zu seinem Anwender passen. Während der eine lieber das neuste Spiel ausprobieren möchte, braucht ein anderer Anwender lediglich einen PC für Büroarbeiten und zum Speichern von Fotos oder Videos. Deshalb kann die Frage nach dem Preis eines guten PCs nicht pauschal beantwortet werden. Nichts ist so von der Individualität des Anwenders abhängig, wie ein PC.